Besuch aus dem Bundestag: Mit Sandra Carstensen (CDU) im Gespräch

Beim Besuch der CDU‑Bundestagsabgeordneten Sandra Carstensen im Haus der Diakonie stand die Frage im Mittelpunkt, wie Ehrenamt den Zusammenhalt stärkt, und wie die Diakonie als Wohlfahrtsverband Menschen, Engagement und konkrete soziale Bedarfe zusammenbringt.

(Foto: Nils Tonn)
(Foto: Nils Tonn)

17.06.26

Ein Besuch, der gezeigt hat: Engagement verbindet uns

Vor kurzem durften wir im Haus der Diakonie die CDU-Bundestagsabgeordnete Sandra Carstensen zu einem offenen Gespräch begrüßen. Im Mittelpunkt stand dabei ein Thema, das uns besonders am Herzen liegt: das Ehrenamt und seine zentrale Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Freiwilligenzentrum nutzte die Gelegenheit, seine vielfältige Arbeit vorzustellen. Dabei wurde deutlich, wie breit das Engagement im Kreis aufgestellt ist und wie viele Menschen sich tagtäglich für andere einsetzen. Charlotte Reimann, die Leiterin des Freiwilligenzentrums erzählte, mit welchen Angeboten das Freiwilligenzentrum die Ehrenamtlichen im Kreis unterstützt: von der Freiwilligenbörse über eine eigene Interviewreihe bis hin zu Weiterbildungs- und Beratungsangeboten. Dabei ist das Freiwilligenzentrum von wechselnden Projektförderungen abhängig, was große Unsicherheit und einen hohen bürokratischen Aufwand bedeutet.

Als Leiterin des Bereichs Daseinsvorsorge und seit 32 Jahren im Diakonischen Werk tätig, gab Petra Rink einen lebendigen Einblick in die zahlreichen Ehrenamtsbereiche im Haus: vom Sozialcafé bis zu den Behördenlotsen. Überall sind die Ehrenamtlichen - aber auch die hauptamtlichen Mitarbeiter! - mit echter Überzeugung und viel Einsatz und Spaß dabei.

Als direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Plön-Segeberg brachte Sandra Carstensen nicht nur spannende politische Eindrücke aus Berlin mit, sondern auch eigene jahrelange Führungserfahrung in der Wirtschaft und ein besonderes Interesse am Thema Fachkräfte. Umso interessanter war der persönliche Austausch vor Ort. Jennifer Risch-Kühn berichtete aus dem Alltag der Migrationsberatungsberatung und wies darauf hin, dass Migration ein unverzichtbarer Bestandteil ist, wenn es darum geht, dem Fachkräftemangel zu begegnen und unseren sozialen Frieden langfristig zu sichern.

Diakonie steht für Offenheit und Vielfalt

Propst Faehling betonte: Bei uns sind alle Menschen willkommen, unabhängig von Herkunft, Glaube oder Lebenssituation. Diese Haltung prägt unsere tägliche Arbeit und ist ein wichtiger Grundstein für ein funktionierendes Miteinander. Sandra Carstensen unterstrich in diesem Zusammenhang ausdrücklich ihre Wertschätzung für die Arbeit der Diakonie, die mit ihren sozialen Angeboten und dem starken ehrenamtlichen Engagement einen unverzichtbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leistet.

Sandra Carstensen berichtete außerdem von ihren Erfahrungen im Bundestag. Sie sprach offen darüber, dass die AfD dort zunehmend selbstbewusst auftritt und welche Herausforderungen das mit sich bringt. Gleichzeitig betonte sie, dass die demokratischen Parteien gut zusammenhalten und sich dieser Situation gemeinsam stellen, indem sie sich beispielsweise gegenseitig unterstützen und auch durch Applaus ihre Wertschätzung zeigen.

In der anschließenden Diskussion waren sich alle einig: Gerade jetzt kommt es darauf an, zusammenzuarbeiten und gemeinsam Lösungen zu finden, ob für unser Land oder für unseren Kreis. Ehrenamt spielt dabei eine wichtige Rolle. Es bringt Menschen zusammen, fördert das Verständnis füreinander und stärkt den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Liebe Sandra Carstensen, wir bedanken uns herzlich für Ihren Besuch und den wertvollen Austausch!

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