Ehrenamtsdetektive in Preetz unterwegs

Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss Gemeinschaftsschule haben sich unter dem Motto „Gemeinwesen“ das vielfältige Betätigungsfeld von ehrenamtlichen Organisationen als konkretes Projekt ausgewählt.

Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss Gemeinschaftsschule haben sich unter dem Motto „Gemeinwesen“ das vielfältige Betätigungsfeld von ehrenamtlichen Organisationen als konkretes Projekt ausgewählt.

Schülerinnen und Schüler des 7. Schuljahres werden in den kommenden Wochen auf die Suche nach ehrenamtlichem Engagement gehen. Dies ist Teil des Projektes „Lernen durch Engagement“ (LdE), das bereits in über 50 Schulen des Landes umgesetzt wird. Ziel ist selbstorganisiertes Lernen unter Einbeziehung des örtlichen Umfeldes der Schulen. Die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss Gemeinschaftsschule haben sich unter dem Motto „Gemeinwesen“ das vielfältige Betätigungsfeld von ehrenamtlichen Organisationen als konkretes Projekt ausgewählt. Dabei wollen sie nach einem Kennenlernen von soziale Einrichtungen und Vereine auch selbst darin mithelfen.

„Im Wahlpflicht-Unterrichtsfach Wirtschaft soll die Leistung des freiwilligen Engagements als wichtiger Teil der Gemeinde erkannt und erfahren werden.“ erklärt Meike Jansen-Gaffke, Lehrerin des Kurses. „Darüber hinaus soll an Hand eines ermittelten Problems – hier die Schwierigkeit neue Mitwirkende zu finden– eine Lösung erarbeitet werden.“
Diese könnte in der öffentlichen Information über Organisationen und ihre Handlungsfelder liegen. Daher ist als Abschluss eine Ausstellung für die Bürgerinnen und Bürger von Preetz im Frühjahr 2022 in Eigenregie der Schüler:innen geplant. Unterstützung in ihrem Vorhaben erhalten die Jugendlichen durch das Freiwilligenzentrum im Kreis Plön, das in Preetz ansässig ist. Neben dem Vermitteln von Kontakten wird Projektleiterin Ulrike Michaelis auch Informationen rund um das freiwillige Engagement im Unterricht beisteuern und als Partnerin zur Verfügung stehen. „Eine Umfrage im Kreis Plön hat ergeben, dass ehrenamtlich Tätige bereits in ihrer Kindheit und Jugend mit Ehrenamt in Kontakt gekommen waren und so einen Zugang für Gemeinwohlaufgaben gefunden haben.“ erläutert Michaelis „Daher erhoffen wir uns für die Zukunft auch eine entsprechende Wirkung von diesen Jugendlichen. Und gleichzeitig wird die Bevölkerung durch die geplante Ausstellung einbezogen und informiert – also ein doppelter Gewinn."
Wenn dieses Projekt im wahrsten Sinne des Wortes Schule macht, würde dies auch eine öffentliche Wertschätzung für die Freiwilligen darstellen.


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